Coimbra, Portugal, Reisen

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Die Universität und Altstadt Coimbras gehören seit Juni 2013 zum illustren Kreis des Weltkulturerbes der UNESCO. Coimbras Universität ist die älteste Portugals und eine der ältesten in Europa. Sie wurde im Jahre 1290 von König Dionysius gegründet. Neben der Universität mit der vergoldeten Bibliothek, gehört auch die Straße Rua da Sofia sowie der alte Stadtkern zum Weltkulturerbe. Mit dieser Anerkennung gesellt sich Coimbra zu den ebenfalls zum Weltkulturerbe zählenden historischen Städten Angra do Heroísmo, Évora, Porto und Guimarães, sowie dem Kloster von Batalha, dem Kloster "Mosteiro dos Jerónimos" und Turm "Torre de Belém" in Lissabon und der Christusritterburg in Tomar. Gegründet wurde Coimbra unter dem Namen "Aeminium" von den Römern. Von 711 bis 878 nahmen die Mauren die Stadt in Beschlag. Coimbra war von 1139 bis 1256 die Hauptstadt Portugals. Sie wurde 1290 vom portugiesischen König Dionysius gegründet. Coimbra ist unbedingt eine Reise wert. Der Gründer und erste König Portugals, Afonso Henriques und sein Sohn Sancho I. sind in der Kirche "Santa Cruz" beigesetzt. Die Altstadt von Coimbra, die Bibliothek, das "Kloster Santa Clara" (Mosteiro de Santa Clara a Velha) und die Ruinen vom römischen Conimbriga vor den Toren von Coimbra sind touristische Höhepunkte, die der interessierte Besucher mit ins Besichtigungsprogramm aufnehmen sollte. Von der Stadt Coimbra aus ist es nicht weit bis zu den ebenfalls historisch interessanten Städten Batalha, Leiria, zum katholischen Wallfahrtsort Fatima, bis zu Figueira da Foz, ein beliebtes Strandurlaubsziel mit idealen Bedingungen für Strandliebhaber, Surfer und Familien. Bis zu Aveiro mit den Salzlagunen am Atlantik, zum Sternen-Gebirge Serra da Estrela, zum Nationalwald "Bucaco", dessen Ursprung bereits im 6. Jahhundert liegt und Alcobaca mitsamt dem berühmten Kloster, zur Christusritterburg von Tomar und zur Serra Lousã in der sehr schönen Umgebung von Castanheira da Pera sowie zu den Schieferdörfern und Badestellen am Fluss der Region Gois.

coimbra
Foto: Anabela Batista

Wer Coimbra aus erster Hand kennenlernen will, bucht eine Stadttour bei « Go!Walks » Kontakt und Buchungen unter - gowalks@gmail.com - So gibt es eine Route der Sehenswürdigkeiten (siehe die Universität und Bibliothek - Unesco-Weltkulturerbe), eine Fado-Route und Coimbra bei Nacht, der Besuch ausgewählter Handwerksläden, Gastronomie-Tips, Ausflüge in die schöne Umgebung und personalisierte Wunschrouten. Hinter dem Projekt Go!Walks steht Sara Cruz, eine junge Reiseleiterin, in Coimbra geboren und aufgewachsen.

Coimbra ist eine der ältesten Universitätsstädte Europas. Schon aus der Ferne sieht man die majestätische Alma mater, das Wahrzeichen der Stadt. Außer Dozenten und Studenten durfte früher in der "Cidade Alta" niemand wohnen. Noch heute gibt es hier Studentenwohnhäuser auch "Repúblicas" genannt. Die typisch portugiesischen Traditionen der Studenten, was Kleidung, Gesänge und Festlichkeiten betrifft, sind ebenfalls bis in die heutige Zeit erhalten geblieben. Eine der studentischen Traditionen ist der "Fado von Coimbra" hier im Gegensatz zu anderen Städten in Portugal ausschließlich von Männern vorgetragen. Die Sänger und Gitarrespieler tragen Trachten: schwarzer Anzug und schwarzer weiter Umhang. Gesungen wird nachts auf den Plätzen und Straßen der Stadt. Die beliebtesten Plätze sind die Treppen des Klosters "Mosteiro de Santa Cruz" und an der Kathedrael "Sé Velha". Die Fadostimme wird von einer "Portugiesischen Gitarre" und einer klassischen Gitarre begleitet. Einer der bekanntesten von Studenten gesungenen Fados aus Coimbra ist folgender Text:

coimbra
Foto: Anabela Batista

"Coimbra tem mais encanto, na hora da despedida"
(Coimbra ist am schönsten, wenn der Abschied naht)

Fado Coimbra
Foto: © Jsome1
Das Wahrzeichen der Stadt, die majestätische "Alma mater" ist schon von weither sichtbar, wenn man nach Coimbra kommt. Die am höchsten Punkt der oberen Altstadt gelegene Universität mit dem Uhren- und Glockenturm und der Bibliothek "Joanina" mit kostbaren Büchern und die Kapelle de "Sao Miguel" sollte man unbedingt besuchen. Die Bibliothek wird heute nicht mehr als solche genutzt, man kann jedoch die verschnörkelten Triumphbögen, vergoldeten Holzschnitzarbeiten an den Wänden und kunstvolle Goldbeschläge bestaunen. Sehr interessant ist die romanische 1064 aus Kalksteinquadern erbaute Kathedrale "Se Velha". Sie sieht nicht aus wie eine Kirche, eher wie eine zinnenbewehrte Burg. Das Kulturzentrum "Chiado" zeigt Kunst- Foto- und Blumenausstellungen. Das Fußballstadion "Estadio Cidade de Coimbra" wurde anlässlich der Fussballeuropameisterschaften 2004 neu erbaut. Auch der "Paco das Escolas" (Schulpalast) und die "Via Latina", ein Säulengang aus dem 18. Jh sind sehenswert. Die Umgebung der Stadt ist ebenfalls sehr schön. Die Studenten in der "Studentenstadt Coimbra" tragen die traditionelle Tracht die schwarze "capa" (Umhang) über einem dunklen Anzug oder Kostüm. Die "Queima das Fitas" ist ein Studentenumzug, der jedes Jahr ausgiebig gefeiert und vor allem begossen wird. Traditionell feiern die Finalisten das Ende ihrer Studienzeit. Eine Variante des » Fado der in Lissabon und Porto gesungen wird, ist der Fado von Coimbra. Dieser Fado wird seit dem 19. Jh. in der alten Universitätsstadt in Form von Balladen gesungen und handelt von der Stadt, dem Studentenleben, Sehnsucht und der Liebe. Fado wird von den Portugiesen nicht nur als ihr eigener portugiesischer Musikstil angesehen, sondern bedeutet Leidenschaft und Melanchonie. In Portugal ist Leidensfähigkeit traditionell ein Wert an sich und so erzählen Fado-Lieder am liebsten die traurigen Geschichten des Lebens. Fado beginnt mit ruhigem Rhythmus, dann setzt die der Bassgitarre ein, begleitet von der Portugiesischen Gitarre, auf das Duett mit dem Sänger abgestimmt. Die Stimme des Sängers wird in fulminantem Rhythmus von den Gitarren begleitet, bis am Ende des Liedes die maximal mögliche Spannung erzielt wird und der Gesang abbricht.

coimbra
Foto: Anabella Batista


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