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Nazaré


ist ein am Atlantik gelegenes sehr romantisches portugiesisches Fischerstädtchen im Bezirk Leiria in Zentralportugal und der historischen Provinz Estremadura ungefähr 100 km nördlich von der Hauptstadt Lissabon entfernt. Der Fischerort Nazare im Bezirk Leiria hieß bis 1912 "Pederneira", ein Namen den noch heute das historische Zentrum trägt. Pederneira war eine der dreizehn Städte der Coutos de Alcobaça, dem Herrschaftsgebiet der Abtei von Alcobaça.


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Die Bevölkerung von Nazare lebt vom Fischfang, der Fischverarbeitung und Tourismus. Das Städtchen liegt sehr schön in windgeschützter Lage an einem 2 km langen Sandstrand. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts bestand der Fischerort einzig aus den heutigen Ortsteilen "Sitio" und "Pederneira". Der auf einem in das Meer hinausragendem Felsplateau, 110 Meter oberhalb der Bucht von Nazare liegende Ortsteil Sitio, war vom 13. Jahrhundert bis zu Beginn des 20. Jahrhundert mit dem "Heiligtum Unserer Lieben Frau" die wichtigste Wallfahrtstätte Portugals. (Später wurde das religiöse Zentrum Fatima) Im Laufe der Jahrhunderte schliffen die anrollenden Wellen die sich am Strand befindlichen Felsen ab und die Bucht von Nazere versandete - heute ist sie ein traumhafter Sandstrand.


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Sehenswert in Nazare


» Kirche "Igreja Matriz de Nossa Senhora da Nazaré" + die Wandkacheln (Azulejos)
» Sakrale Kunst-Museum "Museu de Arte Sacra Padre Luís Nesi"
» Ermida da Memória (Kapelle in Sítio)
» Ethno-Museum "Museu Etnográfico e Arqueológico Dr. Joaquim Manso"
» Aufzug "Elevador da Nazaré"
» Forte de São Miguel "Seewehrburg" aus dem 16. Jahrhundert.
» Capela de Sto. António (Kapelle in der Avenida de Republika in Nazare)
» Kapelle "Ermida da Nossa Senhora dos Anjos" im Ortsteil Pederneira
» Kirche "Igreja da Nossa Senhora das Areias" 16.Jahrhundert, in Pederneira
» Ehemaliges Rathaus und Gericht "Antigos Paços do Concelho" in Pederneira.

Surfen auf der Monsterwelle an der Küste Nazaré

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(c) Tó Mané - Nazaré Qualifica

Seit 2011 ist Nazaré offiziell der Ort auf der Welt, an dem die bis dahin größte Welle gesurft wurde. Im November 2011 surfte der US-Amerikaner Garrett McNamara am Strand von Nazare auf einer 78feet/23.77m hohen Welle. Andere Messungen bestätigen eine 31 Meter hohe Welle. Die Wellenhöhe kann nur anhand von Fotografien ermittelt werden, was die Genauigkeit schwanken lässt. "Guinness World Records" nahm den Rekord auf, der bis dahin Mike Parsons, aufgestellt in "Cortes Bank" in Kalifornien gehörte. Am 28. Januar 2013 hatte der Surfer Garrett McNamara noch mehr Glück. Er erwischte eine 34-Meter hohe Monsterwelle. Nun wird mittels der vorhandenen Fotografien noch genau nachgemessen, so dass auch dieser Rekord im Guiness-Buch eingetragen werden kann. Der Fotograf António Manuel Silva, als "Tó Mané" bekannt, ist der glückliche Fotograf, der den magischen Moment der Monsterwelle mit dem Surfer festhielt und es damit sogar auf die Titelseite der britischen "The Times" schaffte, abgesehen davon, dass das Foto im Internet und somit der ganzen Welt Furore macht. Der Bürgermeister von Nazare, hocherfreut über die Publicity die Nazare durch die Surfwettbewerbe und die hohen Wellen samt Rekorde erfährt, hat schon portugiesische und amerikanische Fachleute um das genaue Abmessen der "Monsterwelle" gebeten.

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